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Marburger Partikeltherapie zur Krebsbehandlung vor Start

Krankenhäuser Marburger Partikeltherapie zur Krebsbehandlung vor Start

Die Marburger Partikeltherapie zur Behandlung von Tumorpatienten steht kurz vor dem Start. Die erste Behandlung solle "zeitnah" beginnen, sagte eine Sprecherin des federführenden Uniklinikums Heidelberg am Montag.

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Die Marburger Partikeltherapie steht kurz vor dem Start.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Marburg. Die Eröffnungsfeier für die Anlage, um die jahrelang gestritten worden war, ist für den 11. November geplant. Zuvor hatte die "Oberhessische Presse" berichtet, dass der erste Patient zum Wochenbeginn behandelt werden sollte.

Eigentlich hätte die rund 100 Millionen Euro teure Anlage schon längst laufen sollen: Beim Kauf des Uni-Klinikums Gießen-Marburg hatte sich die Rhön-Klinikum AG verpflichtet, die Partikeltherapie einzurichten. Doch dann legte der Konzern die Pläne auf Eis, weil die Behandlung angeblich nicht lohnend sei. Nach zähen Verhandlungen auch mit dem Land gründeten im vergangenen Jahr Rhön und die Uni-Klinik Heidelberg eine Betriebsgesellschaft. Die Heidelberger sind federführend - sie haben bereits Erfahrung mit der Partikeltherapie.

Nach früheren Angaben ist geplant, dass in Marburg einmal bis zu 1000 Patienten jährlich behandelt werden. Bei der Partikeltherapie werden Tumore mit einem Ionenstrahl beschossen. Krebszellen können so punktgenau zerstört werden, das umliegende Gewebe wird geschont.

dpa

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