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Marburger Bund unzufrieden mit Plänen zur Krankenhausreform

Gesundheit Marburger Bund unzufrieden mit Plänen zur Krankenhausreform

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB)  findet den bisherigen Entwurf zur Krankenhausreform "ziemlich enttäuschend". Unter dem Deckmantel einer Qualitätsoffensive würden weiter Kapazitäten abgebaut, sagte MB-Vorsitzender Rudolf Henke am Montag in Frankfurt.

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Der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke.

Quelle: Robert Schlesinger/Archiv

Frankfurt/Main. Der MB vertritt die angestellten und beamteten Ärzte. Am Dienstag beginnt in Frankfurt der Deutsche Ärztetag.

Der MB fordert mehr Geld für die Versorgung ambulanter Patienten in den Klinik-Notaufnahmen. Derzeit fingen die Krankenhäuser nicht nur Engpässe im ärztlichen Notdienst ab, sagte Henke, sondern versorgten auch viele normale Patienten, die statt in eine Praxis zu gehen ins Krankenhaus kämen. Die Vergütung für diese Fälle sei viel geringer als die Kosten, die dem Krankenhaus dadurch entstünden.

Als Spartengewerkschaft will der MB das Tarifeinheitsgesetz verhindern. Notfalls werde man bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, sagte Henke. Berufsspezifische Gewerkschaften müssten weiterhin auch Minderheiten im Betrieb vertreten dürfen. Dies führe zu besseren Arbeitsbedingungen und einer faireren Vergütung.

dpa

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