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Marburg will seine Flüchtlingsunterkunft behalten

Migration Marburg will seine Flüchtlingsunterkunft behalten

Die geplante Schließung einer Flüchtlingsunterkunft in Marburg stößt in der mittelhessischen Stadt auf Unverständnis. Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD) forderte in einem am Montag veröffentlichten Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) das Land auf, die Entscheidung zu überprüfen.

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Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD).

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Marburg. Diese sei falsch, denn "ohne Zweifel haben die Bürgerinnen und Bürger der Universitätsstadt Marburg im vergangenen Jahr Maßstäbe für die Erstversorgung von Flüchtlingen gesetzt, auch im bundesweiten Vergleich". Die Entscheidung sei ein "Schlag ins Gesicht" aller Helfer. Zudem habe sich auch die Stadt personell und finanziell erheblich engagiert.

Angesichts der sinkenden Zahl von Asylsuchenden will das Land Erstaufnahmeeinrichtungen schließen, darunter das Marburger Camp. Künftig soll es nach Angaben des Sozialministeriums 11 statt bislang 19 Standorte geben.

dpa

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