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Mainzer und Wiesbadener gemeinsam auf Ostermarsch

Demonstrationen Mainzer und Wiesbadener gemeinsam auf Ostermarsch

Rund 200 Aktivisten aus Wiesbaden und Mainz haben am Samstag bei strömendem Regen mit einem gemeinsamen Ostermarsch in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt für den Frieden demonstriert.

Frankfurt/Main. Der Marsch stand unter dem Motto "Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt".

Im Mittelpunkt der Reden auf der Abschlusskundgebung habe der Konflikt in der Ukraine gestanden, sagte Koordinator Gernot Lennert. Es sei der "nasseste Ostermarsch" in der Geschichte der Veranstaltung gewesen, die in dieser Form seit 2004 stattfinde.

In Fulda kamen laut Polizei rund 80 Menschen zusammen, beim Odenwälder Ostermarsch von Erbach nach Michelstadt wurden 60 bis 70 Teilnehmer geschätzt. In der Fußgängerzone von Gießen fand unter dem Motto "Konflikte friedlich lösen - Wir sind keine Feinde!" eine Veranstaltung mit Infoständen und Aktionen statt, bei der laut Organisatoren rund 80 Teilnehmer gezählt wurden.

Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges. In der alten Bundesrepublik erlebte sie 1968 und 1983 ihre Höhepunkte. Nach dem Ende des Ostblocks und der deutschen Wiedervereinigung ging die Teilnehmerzahl weiter zurück.

dpa

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