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Lorz: Sozialarbeit an Schulen wird ausgebaut

Schulen Lorz: Sozialarbeit an Schulen wird ausgebaut

Nach Kritik der Opposition ist Kultusminister Alexander Lorz dem Eindruck entgegengetreten, das Land wolle sich aus der Sozialarbeit an den Schulen zurückziehen.

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Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. "Das Gegenteil ist der Fall", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden. Mit der 105-prozentigen Lehrerversorgung und zusätzlichen 360 Lehrerstellen in sozial benachteiligten Regionen könnten die Schulen seit diesem Schuljahr selbstständig über den Bedarf für ihre sozialpädagogische Arbeit entscheiden.

Das Land fördert noch bis zum Ende des laufenden Schuljahrs die Sozialarbeit in zehn Schulen des Landes mit jährlich rund 400 000 Euro. Für vier nordhessische Landkreise gibt es eine Sonderregelung unter Beteiligung der Kommunen. Der Landesrechnungshof hat diese Finanzierung mehrfach gerügt, da die Sozialarbeit eigentlich Sache der Kommunen sei. Daher wurde die Förderung neu organisiert.

Vor einer Debatte im zuständigen Landtagsausschuss über die Sozialarbeit verwies Lorz darauf, dass die aus dem Sozialindex finanzierten Lehrerstellen weiterhin mit Sozialpädagogen besetzt werden könnten. Keine der bisher privilegierten Schulen werde künftig schlechter gestellt. Zugleich habe künftig jede Schule die Möglichkeit der sozialpädagogischen Betreuung. Das Angebot soll Schüler in ihrer schulischen Entwicklung begleiten.

dpa

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