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Limperg wird Präsidentin des Ökumenischen Kirchentages

Kirche Limperg wird Präsidentin des Ökumenischen Kirchentages

Die Präsidentin des Bundesgerichtshofs, Bettina Limperg, wird evangelische Präsidentin des 3. Ökumenischen Kirchentages 2021 in Frankfurt am Main. Das teilte der Deutsche Evangelische Kirchentag am Samstag nach einer Sitzung der Präsidialversammlung in Fulda mit.

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Bettina Limperg die Präsidentin des Bundesgerichtshofs.

Quelle: arifoto UG/Archiv

Fulda. Der Kirchentag und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hatten sich vor knapp einem Jahr darauf verständigt, ein drittes konfessionsübergreifendes Fest zu veranstalten. Auch die katholische Seite wird einen Präsidenten stellen, der aber noch nicht bestimmt worden ist.

Limperg (57) sagte, an Kirchentagen fasziniere sie das Gemeinschaftserlebnis unterschiedlichster Menschen, die sich in Glauben und Bekenntnis sowie im Engagement für eine bessere Welt zusammenfänden. Limperg wurde der Mitteilung zufolge evangelischfreikirchlich erzogen und ließ sich mit 33 Jahren evangelisch taufen.

Hans Leyendecker, Präsident des kommenden Evangelischen Kirchentages 2019 in Dortmund, nannte die in Wuppertal geborene Juristin "eindeutig und unbestechlich" sowie "frei von jeder Trompetenhaftigkeit". "Ihre Herangehensweise und ihre Dialogfähigkeit werden den 3. Ökumenischen Kirchentag voranbringen und ihm gut tun."

Bei den ersten ökumenischen Kirchentagen 2003 in Berlin und 2010 in München hatte beide Konfessionen vor allem die Frage beschäftigt, ob es ein gemeinsames Abendmahl für Katholiken und Protestanten geben wird. Der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt ist vom 12. bis 16. Mai 2021 geplant.

dpa

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