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Limburger Bischofssitz wirkt weiter nach

Kirche Limburger Bischofssitz wirkt weiter nach

Der Bau des umstrittenen Limburger Bischofssitzes wirkt sich weiter auf die Finanzen des Bischöflichen Stuhls aus. Für das Jahr 2014 werde zwar ein Plus von etwa 700 000 Euro verzeichnet, teilte das Bistum am Mittwoch mit.

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Gordon Sobbeck, Finanzdezernent des Bistums Limburg.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Limburg. Das sei aber "maßgebend von einem positiven Einmaleffekt geprägt", erklärte Finanzdezernent Gordon Sobbeck. Ohne diesen hätte ein Defizit von 600 000 Euro ausgewiesen werden müssen. Das Vermögen des Bischöflichen Stuhls beträgt insgesamt 79,7 Millionen Euro, das waren 12,8 Millionen Euro weniger als zum Jahresende 2013.

Der Einmaleffekt steht dem Bistum zufolge im Zusammenhang mit einem Darlehen von 14 Millionen Euro für die Zwischenfinanzierung der rund 31 Millionen Euro teuren Residenz. Dieses sei mittlerweile getilgt worden, wofür Finanzanlagen des Bischöflichen Stuhls verkauft worden seien. "Der Einmaleffekt hat nichts mit der dauerhaften finanziellen Ausstattung des Bischöflichen Stuhls zu tun", sagte Sobbeck. Der Bau und der Unterhalt des Bischofshauses werde die finanzielle Situation des Stuhls auf Jahre hin belasten. Dieser ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und trug den allergrößten Teil der Kosten für das umstrittene Bauprojekt. Unter dem früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst kam es dann zur Kostenexplosion.

dpa

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