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Lehrerverband kritisiert neue Regel im Fach Deutsch

Bildung Lehrerverband kritisiert neue Regel im Fach Deutsch

Der hessische Philologenverband warnt davor, sprachliche Fehler von Schülern zu lasch zu bewerten. "Das ist das völlig falsche Signal", sagte Reinhard Schwab, Vorsitzender des Pädagogischen Ausschusses, am Mittwoch.

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Eine Frau hält einen Duden in den Händen.

Quelle: Tim Brakemeier/Archiv

Wiesbaden/Fulda. Seit dem aktuellen Schuljahr können Lehrer für sprachliche Fehler im Fach Deutsch nur noch zwei statt vier Punkte abziehen. Diese Neuregelung entspricht dem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) zu den Bildungsstandards für die Oberstufe, wie das Kultusministerium in Wiesbaden mitteilte. Hessen habe versucht, in der KMK die hessische Regelung, die einen Punktabzug von bis zu vier Notenpunkten vorsieht, durchzusetzen, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Der Vorschlag setzte sich nicht durch, da diese Regelung in anderen Ländern die Bewertungsbestimmungen deutlich verschärft hätten.

Schüler hätten immer mehr Probleme mit Rechtschreibung und Grammatik, sagte Reinhard Schwab. Er unterrichtet an einem Gymnasium in Fulda. Auch Hochschulen und Arbeitgeber seien nicht zufrieden mit den sprachlichen Fähigkeiten vieler Jugendlicher. Dafür fehlten die Belege durch Studien, sagte dagegen der Ministeriumssprecher.

dpa

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