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Lehmann fordert mehr Einsatz zum Schutz ungeborenen Lebens

Gesellschaft Lehmann fordert mehr Einsatz zum Schutz ungeborenen Lebens

Kardinal Karl Lehmann hat für mehr Engagement der Christen zum Schutz des ungeborenen Lebens geworben und vor einer Abstumpfung gegenüber Abtreibungen gewarnt.

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Lehmann: Mehr Einsatz gegen Abtreibungen.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Mainz. "Im Grunde wird der Schwangerschaftsabbruch als geradezu selbstverständlich vorausgesetzt", schreibt der Mainzer Bischof laut Mitteilung vom Dienstag in einer Kolumne der Kirchenzeitung "Glaube und Leben". "Es ist oft bestürzend, dass nicht so ganz selten ziemlich junge Frauen mehrfach abgetrieben haben. In der Gesellschaft sind wir darum oft etwas abgestumpft und wenig sensibel geworden."

Der Kardinal kritisierte, dass Gruppen die Kirche anklagten, sie setze sich nicht mehr genug für ungeborene Kinder ein. "Hier kann man manchmal schon enttäuscht sein und zornig werden, wenn das, was hier auf vielen Ebenen getan wird, nicht zur Kenntnis genommen wird", schreibt der Bischof. Seit dem Ende der Schwangerenkonfliktberatung sei in den Diözesen viel getan worden. Stiftungen oder eigene Vereine seien ins Leben gerufen, ein stärkeres Bewusstsein sei in kirchlichen Schulen, in Räten und Gemeinden entwickelt worden.

Vor rund 15 Jahren mussten die katholischen Bischöfe auf Anordnung des Papstes aus dem staatlichen System der Schwangerenkonfliktberatung aussteigen. Das Bistum Mainz umfasst auch Teile Hessens.

dpa

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