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Landkreise unzufrieden mit Reform der Ärzte-Bereitschaft

Gesundheit Landkreise unzufrieden mit Reform der Ärzte-Bereitschaft

Die hessischen Landkreise sind unzufrieden mit der Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hatte die Bereitschaft für niedergelassene Mediziner außerhalb der Praxisöffnungszeiten neu organisiert.

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Nicolas Alix telefoniert für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Wiesbaden. Ein halbes Jahr danach sind die Klagen nicht verstummt: Der Umbau habe "zu einer großen Verunsicherung in der Bevölkerung geführt", sagte der Direktor des hessischen Landkreistages, Jan Hilligardt, der Deutschen Presse-Agentur.

"Häufig wird vor Ort kritisiert, dass die Dispositionszentralen unter der Telefonnummer 116 117 nur sehr schwer zu erreichen sind. Zahlreiche Anrufer in den Rettungsleitstellen haben berichtet, dass sie rund 30 Minuten und mehr in einer Warteschleife steckten", sagte Hilligardt. Danach wendeten sich viele entnervt an die - für lebensbedrohliche Fälle gedachten - Rettungsleitstellen unter der Nummer 112. Die Kreise hatten der KV angeboten, beides zusammenzuführen. Das wäre "aus Sicht der Patienten der bessere Weg" gewesen, betonte Hilligardt.

Seit Beginn des Jahres habe sich der Trend fortgesetzt, dass die Zahl der Rettungsdienst- und Notarzteinsätze steigt. Inwiefern das mit der Bereitschafts-Reform zusammenhängt, könne "nicht belastbar festgestellt werden". Der Gesundheitsausschuss des Landkreistages werde sich auch in seiner nächsten Sitzung am 1. Juli damit befassen.

dpa

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