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Landkreise fordern neue Planung für Suedlink-Trasse

Energie Landkreise fordern neue Planung für Suedlink-Trasse

Hameln dpa/lni) - Zehn Landkreise aus Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern fordern eine neue Planung der umstrittenen Stromtrasse Suedlink. Dabei müssten alle denkbaren Korridore und nicht nur der Vorschlags-Korridor des Betreibers Tennet geprüft werden, verlangen die Kommunen in einer am Freitagabend in Hameln veröffentlichten Erklärung.

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Zehn Landkreise unterschrieben eine Erklärung.

Quelle: J. Stratenschulte/Archiv

Tennet hatte am Mittag seine Antragsunterlagen für Suedlink bei der Bundesnetzagentur eingereicht.

Die 800 Kilometer lange Trasse soll Strom aus Windenergie nach Süddeutschland bringen, wenn dort 2022 die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen. Viele Anwohner und Kommunen befürchten, dass sich die Leitung mit ihren bis zu 70 Meter hohen Strommasten negativ auf die Lebensqualität und den Tourismus auswirkt.

Maßgeblich für die Wahl der Trasse dürfe nicht die vordergründige Wirtschaftlichkeits-Berechnung des beantragenden Unternehmens sein, fordern die Landkreise. Die Wahl des besten Korridors müsse transparent und nachvollziehbar sein. Die Belastung sei insbesondere durch Erdverkabelung möglichst gering zu halten.

Die Erklärung wurde von den Kreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg und der Region Hannover (alle Niedersachsen), den Kreisen Lippe und Höxter (Nordrhein-Westfalen) sowie Kassel und Schwalm-Eder (Hessen) sowie Schweinfurt und Bad Kissingen aus Bayern unterzeichnet.

Für eine detaillierte Bewertung der Tennet-Unterlagen sei es zwar noch zu früh, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. Er sehe aber bereits jetzt Überarbeitungsbedarf.

dpa

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