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Landesregierung verlangt Aufklärung über NSA-Berichte

Geheimdienste Landesregierung verlangt Aufklärung über NSA-Berichte

Nach den erneuten Medienberichten über Aktivitäten des US-Geheimdiensts NSA in Hessen verlangt das Land Aufklärung von der Bundesregierung. Staatskanzleichef Axel Wintermeyer habe in einem Brief den Chef des Bundeskanzleramts, Peter Altmaier (beide CDU), um Informationen gebeten, sagte Regierungssprecher Michael Bußer der dpa.

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«Dagger Complex» der US-Army bei Griesheim.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. Die Landesregierung habe keine eigenen Erkenntnisse darüber, wo die NSA in Hessen auf welche Weise aktiv sei. Nun wolle sie wissen, welche Informationen der Bundesregierung vorliegen.

Laut Berichten des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" und "Spiegel Online" befindet sich im sogenannten "Dagger Comlex" im südhessischen Griesheim die größte und wichtigste NSA-Station in Europa. Dort gesammelte Daten sollen auch für Anti-Terror-Einsätze verwendet worden sein.

Die hessische Landesregierung wolle aber nicht nur Informationen zu der angeblichen NSA-Dependance in Griesheim erfragen, sagte Bußer. "Es geht um die Gesamtsituation in Hessen." In dem Bericht werden auch das US-Generalkonsulat in Frankfurt und ein US-Militärgelände in Mainz-Kastel als Abhör-Standorte genannt.

dpa

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