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Landesregierung beobachtet islamischen Religionsunterricht

Regierung Landesregierung beobachtet islamischen Religionsunterricht

Angesichts der Kritik am Moscheeverband Ditib hat die Landesregierung eine genaue Beobachtung des islamischen Religionsunterrichts angekündigt. "Wir überlegen, ob wir noch einmal eine Begutachtung vornehmen, ob es neue Erkenntnisse gibt", sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag nach einer Kabinettsklausur in Weilburg.

Weilburg. Der Moscheeverband ist einer von insgesamt 13 Kooperationspartnern der Landesregierung beim bekenntnisorientierten Religionsunterricht.

Ditib wird zu große Nähe zur türkischen Regierung vorgeworfen. Bouffier sagte, das, was im Unterricht stattfinde, müsse verfassungsgemäß sein und dürfe nicht der "verlängerte Arm einer fremden Macht" sein. Davon habe sich die Regierung anfangs in Gutachten "sehr sorgfältig" überzeugt. Die Inhalte seien staatlich festgelegt. Bisher habe es keinen Anlass zu Sorge gegeben. "Aber wir sind wachsam und wir bleiben auch wachsam", sagte Bouffier.

dpa

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