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Land will nachgeholte Ausbildung für Berufstätige fördern

Schulen Land will nachgeholte Ausbildung für Berufstätige fördern

Hessen will die Nachqualifizierung von Beschäftigten ohne abgeschlossene Berufsausbildung fördern. Das gaben Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) und Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag in Wiesbaden bekannt.

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Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Dazu haben die beiden Ministerien einen Leitfaden für Modellversuche an den Beruflichen Schulen Untertaunus und dem Berufsschulzentrum Odenwaldkreis erstellt. "Der Transferleitfaden soll weiteren Beruflichen Schulen den Einstieg erleichtern", sagte Lorz und rief die Schulen zur Beteiligung am sogenannten "QualiBack"-Programm auf.

Das Angebot richte sich an Berufstätige ab 27 Jahren, erläuterte der Direktor der Beruflichen Schulen Untertaunus, Markus Enders. In Hessen gebe es rund 400 000 Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, 60 000 davon seien Langzeitarbeitslose, 340 000 berufstätig, sagte Al-Wazir. Am stärksten betroffen sei die Lebensmittelherstellung, in der 23 Prozent der Beschäftigten keine Ausbildung hätten, gefolgt von den Branchen Verkehr und Logistik sowie Tourismus (je 20 Prozent). "Es gibt viele verschiedene Wege, den Fachkräftemangel einzudämmen, wir wollen Sackgassen vermeiden", sagte Al-Wazir. "QualiBack" sei Teil des Förderprogramms "ProAbschluss", für das bis 2021 rund 33 Millionen Euro bereitstünden.

dpa

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