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Land will keinen Mietpreisstopp für Nassauische Heimstätte

Wohnungspolitik Land will keinen Mietpreisstopp für Nassauische Heimstätte

Bei Hessens größtem öffentlichen Wohnbauunternehmen werden die Mieten nicht eingefroren. Die Nassauische Heimstätte liege unter den örtlichen Vergleichsmieten, sagte die Aufsichtsratsvorsitzende und zuständige Ministerin Priska Hinz (Grüne) am Mittwoch in Frankfurt.

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Türschild der "Nassauischen Heimstätte".

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Mit ihrem hohen Bestand aus der Nachkriegszeit benötige das Unternehmen auch Geld für die Investitionen in Modernisierungen. Die Nassauische Heimstätte mit ihren mehr als 60 000 Wohnungen in fast 150 Kommunen ist mehrheitlich im Besitz des Landes.

In Frankfurt hatte nach monatelanger Debatte die neue schwarz-rot-grüne Koalition beschlossen, dass die städtische ABG die Mieten nur symbolisch um jährlich ein Prozent erhöht. Die Nassauische Heimstätte liege unter dem Mietniveau der ABG, sagte Hinz.

Der Zuzug der Menschen in die Ballungszentren wird nach Ansicht der Heimstätte anhalten. "Dieser Trend wird sich nicht umkehren", sagte der Leitende Geschäftsführer Thomas Hain. Sein Unternehmen ziehe sich wegen der Abwanderung aus Teilen von Nordhessen und Mittelhessen zurück. Das Unternehmen legte am Mittwoch einen Bericht über sein Engagement in der Stadtsanierung in Hessen in den vergangenen 45 Jahren vor.

dpa

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