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Land will Radverkehr stärken: "Lippenbekenntnis"

Verkehr Land will Radverkehr stärken: "Lippenbekenntnis"

Beim Radverkehr ist Hessen in den Statistiken meist ganz hinten. Jetzt will die Regierung in die Pedale treten. Der grüne Verkehrsminister Tarek Al-Wazir kündigte am Mittwoch im Landtag an, dass neben den acht Millionen Euro für den kommunalen Radverkehr vier Millionen Euro für neue Radwege an den Landstraßen ausgegeben werden sollen.

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Vier Millionen Euro sollen in neue Radwege investiert werden.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Wiesbaden. Er räumte große Defizite in Hessen ein - mit nur elf Prozent Radwegen an Landstraßen. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen seien es mehr als 50 Prozent.

Die SPD-Opposition sprach von "Lippenbekenntnissen". Der Zustand des Fahrradlandes Hessen nach 16 Jahren CDU-Herrschaft sei schlecht und werde nicht besser, meinte der Abgeordnete Marius Weiß. Janine Wissler von der Linken sah "grünes Marketing" am Werk. Der Anteil der Landstraßen mit Radwegen werde bis 2022 nur auf 13 Prozent steigen.

Der FDP-Abgeordnete Jürgen Lenders wiederum warf Schwarz-Grün vor, den Radverkehr auf Kosten der "maroden Straßen" zu fördern. Der CDU-Abgeordnete Ulrich Caspar nannte die Förderung des Radverkehrs einen Beitrag zur Entlastung der Straßen.

dpa

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