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Land will Besitzer von Privatwäldern bei Kampfmittelräumung entlasten

Forstwirtschaft Land will Besitzer von Privatwäldern bei Kampfmittelräumung entlasten

Bei der Entsorgung von Kampfmitteln aus vergangenen Tagen werden prinzipiell auch die privaten Waldbesitzer zur Kasse gebeten. Diese sollen nun durch einen neuen Erlass entlastet werden.

Wiesbaden. Künftig werde das Land sich finanziell stärker an der Räumung in privaten Forstgebieten beteiligen, teilten die Minister Priska Hinz (Grüne/Forsten), Peter Beuth (CDU/Innen) und Thomas Schäfer (CDU/Finanzen) am Freitag mit. Generell bleibe die Pflicht der privaten Waldeigentümer zur Beteiligung aber bestehen.

Das Land will nun auch die Kosten für das Suchen, Auffinden und Bergen von Kampfmitteln übernehmen, die nicht früher dem Deutschen Reich gehörten. Dafür muss ein besonderes öffentliches Interesse vorliegen. Bisher ist das Land nur für die Übernahme der Kosten beim Entschärfen, Abtransportieren und Vernichten der Kampfmittelreste verantwortlich.

Hessen-Forst betreut auch die Privatwälder. Rund 500 Hektar davon gelten als belastet durch Kampfmittelreste. Ein Teil davon ist für die Öffentlichkeit gesperrt.

dpa

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