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Land unterzeichnet Vertragsentwurf für PID-Ethikkommission

Gesundheit Land unterzeichnet Vertragsentwurf für PID-Ethikkommission

Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) hat am Mittwoch den Entwurf des Staatsvertrags zur Errichtung einer länderübergreifenden Ethikkommission bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) unterzeichnet.

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Die PID ist in Deutschland verboten.

Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv

Wiesbaden. Das Land will das Gremium mit Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen und Thüringen bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg errichten. Wenn der Entwurf von allen Ländern unterzeichnet ist, werde das Land ein Gesetz auf den Weg bringen, teilte das Sozialministerium mit. Ein ähnliches Abkommen haben auch die norddeutschen Länder vereinbart.

Als PID bezeichnet man die genetische Untersuchung von Zellen eines Embryos, der nach künstlicher Befruchtung im Reagenzglas gezeugt wurde. Sie ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Frauen können sich jedoch an die Kommission wenden und einen Antrag auf PID stellen, wenn sie befürchten, dass ihr Kind schwere Erbkrankheiten haben wird oder tot zur Welt kommt. Bundesweit wird jährlich mit etwa 200 Fällen gerechnet.

dpa

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