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Land und Bund weiten Naturschutz auf Bundeswehr-Flächen aus

Umwelt Land und Bund weiten Naturschutz auf Bundeswehr-Flächen aus

Zahlreiche militärisch genutzte Freiflächen der Bundeswehr in Hessen stehen künftig unter Naturschutz. Die für den Truppenübungsplatz in Wildflecken in der Rhön geltenden EU-Naturschutzrichtlinien werden auf zehn weitere Standorte ausgeweitet.

Wiesbaden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) und Vertreter des Bundes heute in Wiesbaden. Zu den Standorten zählen Gebiete bei Stadtallendorf, Fritzlar und Frankenberg sowie der ehemalige Truppenübungsplatz im nordhessischen Schwarzenborn.

Bundeswehr-Übungen und Naturschutz stünden nur auf den ersten Blick im Widerspruch zueinander, sagte Hinz. Unter Fachleuten sei schon länger anerkannt, dass gerade die militärische Nutzung besondere Bedingungen für die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt schaffe. So seien etwa die Furchen, die Panzerketten im Boden hinterlassen, eine Kinderstube für Amphibien, erläuterte Verteidigungsstaatssekretär Markus Grübel (CDU).

dpa

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