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Land stockt Personal auf im Kampf gegen Steuerkriminalität

Steuern Land stockt Personal auf im Kampf gegen Steuerkriminalität

Mit mehr als 100 zusätzlichen Stellen will Hessen Steuerkriminalität und Steuerflucht besser bekämpfen. 80 Posten erhält im laufenden und kommenden Jahr der Innendienst, um sich gezielt um komplexe internationale Steuerfälle zu kümmern.

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Eine Klingel mit Aufschrift "Steuerfahndung" wird gedrückt.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Frankfurt/Main. Die Steuerfahndung wird 2017 mit zusätzlichen 35 Stellen aufgestockt. Dazu gehört auch eine spezielle "Eingreifreserve". Dies kündigte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) gemeinsam mit den Fraktionschefs der schwarz-grünen Landesregierung, Michael Boddenberg und Mathias Wagner, am Montag in Frankfurt an.

Die zusätzlichen Investitionen führen Schäfer zufolge zu einem "historischen Allzeithoch" bei den Einstellungen in der Steuerverwaltung. 650 Anwärter sollen im kommenden Jahr ihre Ausbildung beginnen. Von 2016 bis 2019 würden damit 1700 Menschen ausgebildet. Derzeit sind in der hessischen Finanzverwaltung gut 8000 Frauen und Männer beschäftigt.

Der Finanzminister sieht Hessens Steuerverwaltung bereits jetzt gut aufgestellt. Die Zahl der "Mitarbeiter an der Front" sei im vergangenen Jahrzehnt um 25 Prozent gewachsen. In Hessen gebe es derzeit 1400 Betriebsprüfer, davon seien knapp 100 am Finanzplatz Frankfurt tätig.

dpa

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