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Land steckt eine Milliarde Euro in Hochschulbau ab 2021

Hochschulen Land steckt eine Milliarde Euro in Hochschulbau ab 2021

Heureka II macht es möglich: Hessen will eine weitere Milliarde Euro in die Hochschulen des Landes investieren. Besonders die Frankfurter Musikhochschule und die Offenbacher Hochschule für Gestaltung freuen sich. Doch mit den Neubauten dauert es noch.

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Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. In den Jahren 2021 bis 2026 soll eine Milliarde Euro in den Hochschulbau in Hessen fließen. Vom Programm Heureka II profitieren die fünf Universitäten des Landes sowie die acht Hochschulen. Dies kündigte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden an. Besonders groß war die Freude darüber bei der Frankfurter Musikhochschule und der Offenbacher Hochschule für Gestaltung, die beide Neubauten erhalten sollen.

Die schwarz-grüne Landesregierung hatte bereits beschlossen, das Bauprogramm Heureka für die Hochschulen über 2020 hinaus zu verlängern. Allerdings war das laufende Programm um jährlich 50 auf 200 Millionen Euro reduziert worden. Heureka war erstmals 2008 vom Land zur Modernisierung und dem Ausbau der Hochschulen aufgelegt worden. Neue Forschungsbauprojekte bis zu 100 Millionen Euro könnten schon ab 2016 vorgezogen werden, erläuterte Rhein.

Jeweils 90 Millionen Euro fließen in die beiden Neubauten in Frankfurt und Offenbach. Der Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst soll im alten Frankfurter Uni-Stadtteil Bockenheim Grundlage für den seit Jahren geplanten Kulturcampus werden. Auf dem rund 16,5 Hektar großen Areal sollen neben Kultureinrichtungen vor allem Büros und Wohnungen entstehen. Hochschulpräsident Thomas Rietschel sprach von einem "Jahrhundertereignis".

In Offenbach soll die Hochschule für Gestaltung auf die Hafeninsel umziehen und dort den dringend benötigten Neubau erhalten. Dies werde Rhein-Main als "Kreativstandort" stärken, sagte Hochschulpräsident Bernd Kracke.

Stark profitieren von Heureka II wird auch die erst seit 2013 eigenständige Hochschule Geisenheim University. Sie wird ein neues Zentrum für Getränketechnologie erhalten.

Volumenmäßig am meisten Geld bekommen die fünf großen Universitäten Marburg (110 Millionen), Gießen (110 Millionen), Kassel (100 Millionen), TU Darmstadt (100 Millionen) und Frankfurt (90 Millionen Euro).

Außerdem fließen Gelder an die Hochschule Fulda, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule Rhein-Main und die Hochschule Darmstadt.

dpa

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