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Land errichtet in zwei weiteren Kreisen Notunterkünfte

Migration Land errichtet in zwei weiteren Kreisen Notunterkünfte

Das Land Hessen plant in zwei weiteren Landkreisen Notunterkünfte für Flüchtlinge. Wie das Sozialministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte, wurde der Schwalm-Eder-Kreis aufgefordert, eine Unterkunft für bis zu 1000 Menschen bereitzustellen.

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Sozialminister Stefan Grüttner.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Wiesbaden. Auch der Landkreis Fulda wurde nach eigenen Angaben mit der Einrichtung von drei Notunterkünften beauftragt. Diese sollen bis zum Donnerstag fertig sein und ebenfalls insgesamt 1000 Flüchtlinge aufnehmen können.

Der Schwalm-Eder-Kreis will nach eigener Darstellung die Unterkunft in Fritzlar bis Freitag bezugsfertig haben. "Die Herausforderung bleibt riesig, und wir suchen weiterhin intensiv nach festen Unterkünften", sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hat allein in der Nacht zum Montag in seinen Notunterkünften in Weiterstadt und Seeheim-Jugenheim 262 Menschen aufgenommen, wie ein Sprecher mitteilte.

Die Notunterkünfte dienen der Unterbringung von Flüchtlingen, die noch nicht in der Erstaufnahmeeinrichtung und ihren Außenstellen versorgt werden können. Dort leben derzeit rund 24 000 Flüchtlinge. Die Kosten für die Einrichtung der Notunterkünfte werden vom Land Hessen getragen.

dpa

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