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Länder wollen gemeinsam Jagd auf Einbrecher machen

Innere Sicherheit Länder wollen gemeinsam Jagd auf Einbrecher machen

Im Kampf gegen Einbrecherbanden wollen vier Bundesländer stärker zusammenarbeiten. Das vereinbarten die Innenminister von Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen am Donnerstag am Rande der Innenministerkonferenz im saarländischen Perl-Nennig.

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Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU).

Quelle: Oliver Dietze/Archiv

Perl-Nennig. Sie wollen vor allem Informationen besser und schneller austauschen und gemeinsam über Ländergrenzen hinweg fahnden. Nach Ansicht des Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), werden sich andere Länder der Vereinbarung anschließen. "Ziel ist, dass alle unterschreiben."

Bayern und Baden-Württemberg hatten bereits 2015 einen stärkeren gemeinsamen Kampf gegen Einbrecher vereinbart. Nun kommen Hessen und Rheinland-Pfalz mit ins Boot. Saarlands Innenminister Bouillon fordert neben einer besseren Vernetzung der Länder auch eine einheitliche europäische Datenbank, um internationalen Banden das Handwerk zu legen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt seit rund zehn Jahren kontinuierlich. 2015 registrierte die Polizei mit etwa 167 000 Einbrüchen und Einbruchsversuchen einen Höchststand in diesem Jahrtausend. Die Aufklärungsquote liegt bei rund 15 Prozent.

dpa

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