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Länder machen Druck gegen Bahnlärm im Mittelrheintal

Verkehr Länder machen Druck gegen Bahnlärm im Mittelrheintal

Hessen und Rheinland-Pfalz machen gegen den Bahnlärm im Mittelrheintal mobil. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wird mit seinem Mainzer Amtskollegen Roger Lewentz (SPD) bei einer Bahnlärm-Demonstration am 10. Mai in Rüdesheim auftreten, teilten die Sprecher der Politiker am Dienstag mit.

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Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden/Rüdesheim. Gemeinsam wollen die Minister mit Bürgerinitiativen und betroffenen Anwohnern den Druck auf die Bahn erhöhen, für mehr Lärmschutz in der Region zu sorgen. Mehr als 1000 Teilnehmer werden zu dem länderübergreifenden Treffen erwartet.

Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg forderten die Länder Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in einem Schreiben auf, sich für die Entlastung der Anwohner an stark befahrenen Bahnstrecken einzusetzen. Der Lärm der Güterzüge bedrohe die Gesundheit der Menschen und belaste die Tourismuswirtschaft der Region, begründete Al-Wazir in Wiesbaden den Vorstoß.

Konkrete Schritte könnten bessere Anreize zur Umrüstung der Waggons sowie höhere Lärmaufschläge auf die Trassenpreise sein. Auch sollte für das Mittelrheintal eine Alternativstrecke ins Auge gefasst werden. Das Mittelrheintal passieren täglich rechtsrheinisch 180 bis 200 Güterzüge innerhalb von 24 Stunden. Linksrheinisch sind es 70 Güterzüge.

dpa

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