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Länder einigen sich auf Salz-Reduzierung in Werra und Weser

Umweltpolitik Länder einigen sich auf Salz-Reduzierung in Werra und Weser

Die sieben Anrainer-Länder von Werra und Weser haben sich auf einen Fahrplan zur Reduzierung der Salzbelastung in den beiden Flüssen geeinigt. Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) bestätigte die Einigung am Dienstag in Wiesbaden.

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Einleitungsrohr für Salzabwasser am Ufer der Werra.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden/Erfurt. Dem Kasseler Kali-Konzern K+S würden neue Vorgaben für die Höchstbelastung der Flüsse mit Salzen gemacht, die bis 2021 und 2027 erreicht werden sollen.

"Hessen wird mit dem Unternehmen einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan für die Erreichung der von den Anrainerländern vereinbarten Ziele vorlegen", sagte Hinz. Der Flussgebietsgemeinschaft Weser gehören Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an. Thüringen führte den Vorsitz der Verhandlungen.

Das hessische Umweltministerium und K+S hatten vergangenes Jahr vereinbart, die Einleitung von Salzabwässern in Werra und Weser in vier Phasen bis 2075 weitgehend abzubauen. Umweltschützer kritisierten diese Auflagen als nicht weitgehend genug. Hinz sagte, sie halte an dem Plan fest. Am Kali-Bergbau hängen mehrere tausend Arbeitsplätze in der Region.

dpa

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