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Kurse gegen islamistische Anwerbeversuche bei Flüchtlingen

Extremismus Kurse gegen islamistische Anwerbeversuche bei Flüchtlingen

Hessen setzt im Kampf gegen Anwerbeversuche radikaler Islamisten bei Flüchtlingen weiter auf Aufklärung vor Ort. Inzwischen seien 27 Veranstaltungen in 14 Erstaufnahmeeinrichtungen durchgeführt worden, bei denen Flüchtlinge Informationen über die Gefahren des Salafismus erhalten hätten, berichtete das Innenministerium am Montag auf Anfrage in Wiesbaden.

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Hans-Georg Maaßen.

Quelle: Kay Nietfeld/Archiv

Wiesbaden. Bisher seien damit rund 4100 Flüchtlinge erreicht worden. Hessen sieht sich mit dem Programm bundesweit als Vorreiter. Auch das Personal in den Unterkünften werde geschult.

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hatte am Wochenende von bundesweit mehr als 340 Fällen berichtet, in denen Anwerbeversuche bekannt geworden seien. Für Hessen hatte zuletzt im März Innenminister Peter Beuth (CDU) von insgesamt rund 40 Fällen berichtet, in denen Salafisten versucht hätten, an Flüchtlingsunterkünften für ihre Zwecke zu werben.

Die SPD-Opposition im Landtag forderte am Montag noch mehr Investitionen etwa im Bildungsbereich und der außerschulischen Jugendarbeit. Die CDU hielt dagegen, dass die Mittel bereits aufgestockt worden seien. Zur Salafismusprävention stünden 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

dpa

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