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Kurden besetzen kurzzeitig SPD-Zentrale in Kassel

Konflikte Kurden besetzen kurzzeitig SPD-Zentrale in Kassel

Kurdische Aktivisten haben am Freitag kurzzeitig die SPD-Zentrale in Kassel besetzt. Knapp zwei Dutzend junge Männer und Frauen hielten einen Sitzstreik ab, "um gegen die Barbarei des IS zu protestieren und uns mit dem Widerstand in Kobane zu solidarisieren", wie es in einer Mitteilung der Gruppe hieß.

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Türkische Panzer vor der umkämpften Stadt Kobane.

Quelle: Tolga Bozoglu/EPA/Archiv

Kassel. Sie forderten die hessische Landesregierung auf, "endlich Maßnahmen zu ergreifen, das Massaker in Kobane zu verhindern".

Die Aktivisten rechneten sich dem "YXK - Verband der Studierenden aus Kurdistan" und der "NaO" (Neue antikapitalistische Organisation) zu. Laut SPD verlief die Aktion friedlich und wurde nach einiger Zeit beendet. "Es gab keine Hinweise auf Gewalt. Sie haben das politische Gespräch gesucht", sagte ein Polizeisprecher.

Schon seit Tagen machen Kurden bundesweit mit Demonstrationen auf die verzweifelte Lage in der umkämpften syrischen Grenzstadt Kobane aufmerksam. Die islamistische Terrormiliz IS versucht derzeit gegen den erbitterten Widerstand kurdischer Kämpfer, die nahe der türkischen Grenze liegende, von Kurden bewohnte Stadt Kobane zu erobern.

Abhängig von der Entwicklung in Syrien und im Irak könne es zu weiteren Auseinandersetzungen kommen, erklärte das Bundesamt für Verfassungsschutz am Freitag. Der Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den beiden Ländern führe zunehmend zu gewaltsamen Konflikten auch in Deutschland.

dpa

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