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Kundgebungen für Frieden im Gazastreifen in Frankfurt und Gießen

Demonstrationen Kundgebungen für Frieden im Gazastreifen in Frankfurt und Gießen

In Frankfurt und Gießen haben am Samstag Hunderte Menschen für Frieden und eine andauernde Waffenruhe im Gazastreifen demonstriert. Auf dem Frankfurter Römerberg rief Ramazan Kuruyüz von der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) die israelische Regierung und die radikal-islamistische Hamas auf, "die Gewalt unverzüglich zu beenden".

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Neben Frankfurt war auch Gießen Kundgebungsort.

Quelle: Boris Roessler/dpa

Frankfurt/Gießen. Vor allem Kinder und Frauen litten im Gazastreifen unter dem andauernden Beschuss durch das israelische Militär. Israel trete alle internationalen Rechte mit Füßen. "Doch auch die Hamas verletzt mit Raketenangriffen auf israelische Städte das Völkerrecht", sagte Kuruyüz.

Die Linken-Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag, Janine Wissler, forderte vor den laut Polizeiangaben rund 400 Zuhörern einen sofortigen Waffenstillstand. "Der gestern akzeptierte zwölfstündige Waffenstillstand ist ein Fortschritt. Das reicht aber nicht aus", sagte sie. Ohne eine Aufhebung der Blockade des Gazastreifens werde es keinen langfristigen Frieden im Nahen Osten geben.

Rund eintausend Teilnehmer zählte die Polizei in Gießen bei einer Pro-Palästinenser-Kundgebung. Ebenfalls in Gießen versammelten sich zudem 60 Unterstützer Israels, wie ein Polizeisprecher sagte.

Nachdem am 30. Juni die Leichen dreier jüdischer Religionsschüler bei Hebron gefunden wurden, ist die Lage im Gazastreifen immer weiter bis hin zur israelischen Bodenoffensive eskaliert.

dpa

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