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Kultusminister Lorz verteidigt Bildungsgipfel

Landtag Kultusminister Lorz verteidigt Bildungsgipfel

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat die Arbeit des Bildungsgipfel trotz eines fehlenden gemeinsamen Abschlussdokuments verteidigt. An dem Versuch, alle entscheidenden Vertreter des Bildungssystems an einen Tisch zu holen, gebe es nichts zu bedauern, sagte der Minister am Mittwoch im Wiesbadener Landtag.

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Kultusminister Alexander Lorz (CDU).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Dass aber nicht mehr Ergebnisse und konkrete Vereinbarungen erzielt wurden, habe an der Verweigerungshaltung der SPD gelegen.

Die Landesregierung und die Regierungsfraktionen hätten sich in dem Diskussionsprozess bewegt, versicherte Lorz. Andere Teilnehmer der Expertenrunde hätten aber bis zum Schluss auf Maximalforderungen beharrt. Die Vorschläge hätten zu Mehrkosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro geführt. Wie diese im Haushalt gegenfinanziert werden sollten, dazu habe es jedoch keine Ideen der Teilnehmer gegeben.

Der Kultusminister betonte, dass es keine Pläne für das Streichen von Lehrerstellen in Hessen gibt. Es gebe lediglich eine Umverteilung der Stellen im System, weil das Land das Ganztagesangebot, die Inklusion und die Deutschförderung an den Schulen ausbauen wolle.

dpa

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