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Kühne-Hörmann will Strafe für Freier von Zwangsprostituierten

Gesellschaft Kühne-Hörmann will Strafe für Freier von Zwangsprostituierten

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann befürwortet eine Bestrafung von Freiern Zwangsprostituierter. "Der Umstand, dass der erforderliche Vorsatz des Freiers möglicherweise nicht leicht nachzuweisen sein wird, sollte für die Frage, ob ein bestimmtes, strafwürdiges Verhalten strafbewehrt werden soll, keine Rolle spielen", sagte die CDU-Politikerin in einem dpa-Interview.

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Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. "Es sollte zumindest versucht werden, im Rahmen der Ausgestaltung des Tatbestandes, die Nachweisproblematik handhabbar zu machen."

Der Punkt ist in dem von der Bundesregierung geplanten Prostituiertenschutzgesetz umstritten. Die Union ist für eine Bestrafung der Freier von Zwangsprostituierten. SPD-Politiker meldeten Zweifel an. Es gibt Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzung. Außerdem sind Experten von Justiz und Polizei skeptisch, weil häufig nur von den Freiern Hinweise auf Zwangsprostitution kommen.

dpa

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