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Krisengipfel zu Gymnasiums-Engpass

Schulen Krisengipfel zu Gymnasiums-Engpass

Bei einem "Krisengipfel" am kommenden Mittwoch will der Frankfurter Stadtelternbeirat über den Mangel an Gymnasiums-Plätzen sprechen. "Wir möchten sowohl Lösungsvorschläge für die aktuelle Situation diskutieren als auch Ideen für die Verbesserung sammeln", sagte die Vorsitzende Alix Puhl.

Frankfurt/Main. Der Stadtelternbeirat fordert, dass die Stadt neue Gymnasien baut oder die bestehenden vergrößert.

In Frankfurt steigen die Anmeldezahlen seit Jahren: Waren es 2011 noch unter 2400 und im letzten Jahr rund 2700, haben sich dieses Jahr 2916 Kinder für Gymnasien angemeldet. Nur 2250 Kinder bekamen ihre Wunschschule. 150 mussten sich mit Zweit- oder Drittwunsch begnügen, 500 wurden an keiner der drei Wunschschulen aufgenommen. 300 bekamen ein anderes Gymnasium angeboten, 200 sollen an eine Gesamtschule. In anderen Regionen Hessens ist die Lage entspannter.

Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) versprach im dpa-Interview: "Wir werden sehr wahrscheinlich im nächsten Sommer schon wieder ein neues Gymnasium eröffnen." Die Stadt suche mit Hochdruck nach einem Grundstück im Norden der Stadt. Sorge kündigte Gespräche mit Schulen und Schulamt an, um die Vergabe der Plätze für die Eltern transparenter zu machen. "Wir sollten Wohnortnähe stärker gewichten."

dpa

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