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Kreis Kassel kündigt Widerstand gegen Salzabwasser-Plan an

Bergbau Kreis Kassel kündigt Widerstand gegen Salzabwasser-Plan an

Kassel (dpa/lhe)- Der Landrat des Kreises Kassel, Uwe Schmidt (SPD), hat den Stufenplan zur Beendigung der Salzeinleitungen in die Werra scharf kritisiert. Er bezeichnete die Vorschläge am Dienstag als "Schlag ins Gesicht der Bürger" und "Augenwischerei".

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Rohsalz-Großbunker des Kaliwerks Werra bei Heringen.

Quelle: F.v.Erichsen/Archiv

Der Kreis werde sich mit allen Mitteln gegen die Pläne von Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) und dem Kali-Hersteller K+S wehren, kündigte der Landrat in einer Mitteilung an.

Am Montag hatte Hinz gemeinsam mit K+S ein Konzept vorgelegt, wonach der Konzern die umstrittene Einleitung von Salzabwässern in Werra und Weser über 60 Jahre hinweg schrittweise beenden soll. Das Unternehmen mit Sitz in Kassel leitet jährlich mehrere Millionen Kubikmeter Abwasser in den Untergrund und in die Werra. Von dort fließt es über die Weser in die Nordsee.

dpa

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