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Kommunen sollen bei Pflege mehr mitreden dürfen

Kommunen Kommunen sollen bei Pflege mehr mitreden dürfen

Die Kommunen sollen beim Thema Pflege mehr Kompetenzen bekommen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und die zuständigen Minister aus Hessen und Rheinland-Pfalz stellten am Dienstag in Frankfurt die Empfehlungen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe vor.

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Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Geplant ist unter anderem die Einrichtung von 60 Modellkommunen, die fünf Jahre lang ausprobieren sollen, wie sie Pflegebedürftige und ihre Angehörigen vor Ort am wirkungsvollsten unterstützen können.

Bisher hätten Kommunen nur begrenze Gestaltungsmöglichkeiten bei der Planung von Pflegeangeboten und bei der Beratung vor Ort, sagte Gröhe. "Dabei werden in den Kommunen die Weichen dafür gestellt, dass pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können." Die Arbeitsgruppe war im Herbst 2014 eingesetzt worden, elf Bundesländer saßen mit am Tisch.

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) erklärte, Hessen erprobe bereits seit 2014, die Pflegestützpunkte zu Gesundheitsstützpunkten zu erweitern, um Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder hinauszuzögern. Die Mainzer Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) nannte das Papier "einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung". Sie hätte sich aber "noch etwas mehr Mut" gewünscht, um den Kommunen noch mehr Kompetenzen zu geben.

dpa

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