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Knapp 40 Atommüll-Fässer in Hessen gesichert

Atom Knapp 40 Atommüll-Fässer in Hessen gesichert

In Hessen gibt es knapp 40 beschädigte oder verdächtige Fässer mit Atommüll, die zur Sicherheit in größere Fässer eingestellt und verschlossen worden sind.

Wiesbaden. Radioaktives Material sei nicht ausgetreten, sagte ein Sprecher des hessischen Umweltministeriums am Dienstag. Fässer werden entweder wegen Rostschäden oder vorsorglich in sogenannte Overpacks gestellt.

Nach Recherchen des NDR sind von bundesweit rund 85 000 Behältern mit radioaktivem Abfall fast 2000 verrostet oder anderweitig beschädigt. Das seien mehr als bisher bekannt. Außer beim AKW Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) sei es aber nicht zur Freisetzung radioaktiver Stoffe gekommen, teilte das Bundesumweltministerium mit.

Im stillgelegten Atomkraftwerk im südhessischen Biblis sind 27 Fässer sicherheitshalber eingeschlossen, insgesamt lagern dort 151 Fässer. Rund 10 eingeschlossene Fässer lagern in der Landessammelstelle für radioaktive Abfälle in Ebsdorfergrund (Landkreis Marburg-Biedenkopf, insgesamt 303 Fässer). Atommüll gibt es in Hessen außerdem in der ehemaligen Nuklear-Anlage in Hanau - von den 95 Fässern dort sind derzeit keine in Overpacks. Die letzten Kontrollen hätten keine Auffälligkeiten ergeben, erklärte das Ministerium. Neben den Fässern lagern an diesen Orten auch andere radioaktive Abfälle.

dpa

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