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Kirchenpräsident Jung: Vor Leid Augen nicht verschließen

Kirche Kirchenpräsident Jung: Vor Leid Augen nicht verschließen

Darmstadt/Kassel (dpa/lhe) - Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, hat den christlichen Glauben als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation angesichts der weltweiten Krisen bezeichnet.

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Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Fluchtbewegungen, Kriege, wirtschaftliche Not in vielen Teilen der Welt und zunehmender Terrorismus in Europa dürften nicht dazu führen, "vor den Problemen die Augen zu verschließen", sagte Jung in seiner Osterbotschaft. Der Terror mache vielen Menschen Angst. Allerdings gäbe es keine einfachen Lösungen zu seiner Bekämpfung. Ein erster Schritt könne aber sein, "Gewalt nicht einfach mit neuer Gewalt zu beantworten".

Nach Ansicht des Bischofs der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein, ermutigt das Osterfest die Menschen zu Mitmenschlichkeit und grenzenloser Versöhnung. Der auferstandene Christus rufe alle Menschen zu Barmherzigkeit auf. Wer dagegen "Hass sät, Verachtung schürt und Hilfe verweigert, hat den Ruf Gottes noch nicht gehört und kann sich nicht auf ihn berufen", erklärte der Bischof in seiner Osterbotschaft. Christen drückten im Gebet, in der Feier des Gottesdienstes und im praktischen Tun ihre Zuversicht aus, in einer versöhnten Gemeinschaft zu leben. Gewalt, Ausgrenzung und brutale Selbstbehauptung seien hingegen "Früchte des Unglaubens".

dpa

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