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Kirchen und Gewerkschaften für inklusive Integrationspolitik

Migration Kirchen und Gewerkschaften für inklusive Integrationspolitik

Bei der Integration von Flüchtlingen darf es nach Ansicht von Kirchen und DGB in Hessen nicht zu einer Konkurrenz mit anderen Benachteiligten kommen. "Wir brauchen eine inklusive Integrations- und Sozialpolitik, die alle Gruppen von Geflüchteten, aber auch sozial schwache einheimische Gruppen berücksichtigt", sagte der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, am Mittwoch nach einem Treffen der beiden großen christlichen Kirchen und des DGB.

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Der Präsident der EKHN, Volker Jung.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Daher sei es unverzichtbar, durch sozialen Wohnungsbau bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen und einen Beschäftigen nach Tariflohn beziehungsweise Mindestlohn zu bezahlen.

Vertreter der evangelischen Kirchen, katholischen Bistümer in Hessen und des DGB Hessen-Thüringen hatten sich zuvor in Wiesbaden zu einem Gespräch über die Integration Geflüchteter getroffen. In Hessen werden dieses Jahr etwa 60 000 Flüchtlinge erwartet, 2015 kamen nahezu 80 000.

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen sagte, in Deutschland und Europa würden politische und ökonomische Verhaltensweisen gebraucht, "die Gerechtigkeit fördern und damit Fluchtursachen aufheben." Die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, forderte eine Qualifizierung für einen Job: "Die Integration in die Gesellschaft findet maßgeblich über die Integration in den Arbeitsmarkt statt."

dpa

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