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Kirche in Nordhessen verzeichnet steigende Steuereinnahmen

Kirche Kirche in Nordhessen verzeichnet steigende Steuereinnahmen

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) kann bei ihren Plänen für das kommende Jahr auf steigende Mittel aus der Kirchensteuer hoffen. Trotz der trüben Konjunkturaussichten und der Sorge vor einer Rezession sei die aktuelle Steuerentwicklung noch gut, sagte der Vizepräsident der Landessynode, Volker Knöppel, heute in Kloster Haydau im nordhessischen Morschen.

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V. Knöppel von der Evangelischen Kirche, Kurhessen-Waldeck.

Quelle: U. Zucchi

Kassel/Morschen. "Derzeit sprudeln die Steuerquellen in Bund und Ländern, auch bei den Kirchen."

Im vergangenen Jahr seien Einnahmen aus der Kirchensteuer in Höhe von rund 156,9 Millionen Euro überwiesen worden, das sind 6,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Pro-Kopf lag das EKKW-Aufkommen 2013 bei 178,12 Euro.

Die neuen Zahlen bedeuteten aber nicht, dass die Kirche im Geld schwimme und die Einnahmen in 2014 auf ein Rekordhoch gestiegen seien, sagte Knöppel bei der Vorlage seines Finanzberichts. Real liege die Landeskirche mit der Steuerentwicklung "immer noch unter dem Niveau von 2004". Mit den Mehreinnahmen durch die Steuer würden derzeit lediglich die sinkenden Einnahmen bei den Zinsen kompensiert.

Bis zum kommenden Donnerstag berät die Landessynode der EKKW in Morschen über verschiedene Kirchengesetze. Der EKKW gehörten am 30. Juni rund 865 000 Menschen an.

dpa

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