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Keine heiße Spur nach Anschlag mit Schweineabfällen

Flüchtlinge Keine heiße Spur nach Anschlag mit Schweineabfällen

Knapp eine Woche nach dem Anschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Mengerskirchen (Kreis Limburg-Weilburg) mit Schweineabfällen fehlt der Polizei eine heiße Spur zu den Tätern.

Mengerskirchen. Bei den Ermittlern seien mehrere Hinweise zum Tatgeschehen und zu den Schlachtabfällen eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Diese würden nun geprüft.

Die künftige Unterkunft war vergangene Woche mit Schweineköpfen, Schweinschwänzen und Schmierereien beschmutzt worden. Die Polizei schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat nicht aus. Staatsschutz und Staatsanwaltschaft ermitteln. Im Islam und im Judentum gilt Schweinefleisch als unrein.

Die Gemeinde will indes am geplanten Einzugstermin Mitte Juli festhalten, wie Bürgermeister Thomas Scholz (CDU) sagte. In dem Haus sollen künftig 15 Flüchtlinge eine Bleibe finden. In Mengerskirchen (5700 Einwohner) gibt es bereits fünf Unterkünfte, in denen derzeit 120 Menschen leben.

dpa

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