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Keine Proteste bis zur nächsten Tarifrunde

Tarife Keine Proteste bis zur nächsten Tarifrunde

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in Hessen wollen die Gewerkschaften bis zur nächsten Verhandlungsrunde Anfang März auf weitere Proteste verzichten.

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Das Verdi-Logo.

Quelle: Ralf Hirschberger/Archiv

Wiesbaden/Frankfurt/Main. "Da wird definitiv nichts passieren", sagte eine Verdi-Sprecherin am Freitag in Frankfurt. Die zweite Gesprächsrunde für die rund 45 000 Landesbeschäftigten ist für den 2. und 3. März im südhessischen Dietzenbach vorgesehen.

Mit dem Warnstreik am vergangenen Mittwoch zeigte sich die Gewerkschafterin zufrieden. "Die Stimmung war super und es waren mehr Leute als erwartet da." Nach Verdi-Zählung gab es rund 2000 Teilnehmer bei der zentralen Kundgebung in Wiesbaden. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft mit 1500 Protestlern gerechnet. Mit zahlreichen Transparenten, Trommeln und Trillerpfeifen sowie einem Protestmarsch durch die Landeshauptstadt hatten die Beschäftigten ihrer Forderung nach sechs Prozent mehr Geld Nachdruck verliehen.

Innenminister Peter Beuth (CDU) lehnt das wie auch die Forderung nach einer Übertragung des Tarifergebnisses auf die hessischen Beamten wegen der massiven Kosten ab. Das Land Hessen führt die Tarifverhandlungen in Eigenregie, weil es im Jahr 2004 aus der Länder-Tarifgemeinschaft ausgetreten ist.

dpa

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