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Keine Anzeichen für Gefährdung in Hessen durch Islamisten

Extremismus Keine Anzeichen für Gefährdung in Hessen durch Islamisten

In Hessen gibt es keine Anzeichen für eine konkrete Gefährdung durch gewalttätige Islamisten. Das hat Innenminister Peter Beuth (CDU) auf dpa-Anfrage am Donnerstag in Wiesbaden betont.

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Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Die Schutzmaßnahmen im Land blieben aber unverändert auf hohem Niveau. Der Innenminister reagierte auf einen Medienbericht über eine schriftliche Terrordrohung eines bekannten Salafisten, in der zu Anschlägen auf unterschiedliche Ziele in Deutschland aufgerufen wird.

Die Gefährdungslage sei in Deutschland weiterhin "abstrakt hoch", berichtete das Bundeskriminalamt. "Gleichwohl liegen hier derzeit keine Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen oder einen bevorstehenden Anschlag vor." Der Aufruf des Salafisten zu Attentaten sei bekannt. In Sicherheitskreisen hieß es, die Drohung des jungen Mannes aus Sachsen sei nur eine von vielen. Die Zeitungen der Funke-Mediengruppe hatten über die Terrordrohung berichtet.

Der hessische Innenminister hatte erst vor wenigen Tagen betont, die Landesregierung nehme die Gefährdung durch den islamistischen Extremismus und Terrorismus sehr ernst. Der Salafismus sei derzeit die dynamischste und am schnellsten wachsende islamistische Bewegung in Deutschland. In Hessen werde von etwa 1200 Aktivisten ausgegangen.

dpa

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