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Katholische Schule nimmt jüdische und muslimische Mädchen auf

Schulen Katholische Schule nimmt jüdische und muslimische Mädchen auf

Als nach Angaben des Mainzer Bistums erste weiterführende katholische Schule Deutschlands nimmt die Marienschule in Offenbach jüdische und muslimische Schülerinnen auf.

Offenbach/Mainz. Im laufenden Schuljahr würden zunächst vier muslimische Mädchen in der fünften Klassenstufe unterrichtet, teilte das Bistum am Freitag mit. Es gehe darum, im alltäglichen Miteinander die religiöse Identität der anderen kennenzulernen und zu achten, sagte die Dezernentin für Schulen und Hochschulen im Bistum, Gertrud Pollak. "Das bedeutet aber nicht, dass die Marienschule das eigene christliche Profil aufgibt."

Längerfristig ist laut Bistum an maximal fünf jüdische und muslimische Schülerinnen pro Klasse gedacht. Nach fünf Jahren soll das neue Konzept bewertet werden, wie Schulleiterin Marie Luise Trocholepczy betonte. Dass die Schule in Offenbach dies umsetze, sei angesichts des vergleichsweise hohen Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund in Stadt und Kreis Offenbach naheliegend gewesen. Insgesamt hat die Schule rund 900 Schülerinnen, rund zwei Drittel davon sind katholisch, ein Drittel evangelisch.

dpa

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