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Kasseler Oberbürgermeister Hilgen tritt nicht wieder an

Kommunen Kasseler Oberbürgermeister Hilgen tritt nicht wieder an

Der Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) tritt im nächsten Jahr nicht mehr zur Wahl an. In einer Rede vor Parteifreunden am Samstag in Kassel machte der 62-Jährige dafür persönliche Gründe geltend.

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Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD).

Quelle: Swen Pförtner/Archiv

Kassel. Zunächst hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" darüber berichtet.

Das Amt fordere ihn "mit Haut und Haaren" und rund um die Uhr. Da bleibe kaum Raum für persönliche Interessen und private Dinge, sagte er laut Mitteilung. Zum Ablauf seiner zweiten Amtszeit im Sommer nächsten Jahres sei er 63, am Ende einer dritten Amtszeit dann im 70. Lebensjahr. Eine so lange Zeit wolle er - bei aller Freude am Beruf - nicht mehr auf sich nehmen. Lieber wolle er mehr Zeit mit seiner Frau verbringen und 2017 nach dann zwölf Jahren aus dem OB-Amt scheiden.

Hilgen ist seit 2005 Rathauschef in der nordhessischen Stadt. Im Februar konnte er verkünden, dass Kassel mit einem Rekordüberschuss wohl als erste hessische Kommune in diesem Jahr den Schutzschirm des Landes für klamme Kommunen verlassen kann. Die seit 2006 bestehende rot-grüne Koalition hatte bei der Kommunalwahl im März ihre Mehrheit verloren.

Die OB-Direktwahl in Kassel ist für den 5. März 2017 geplant. Hilgens Amtszeit endet offiziell am 21. Juli 2017. Bei der Wahl im März 2011 war er mit 51,3 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden.

dpa

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