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Kassel will Tradition und Moderne bieten

Hessentag 2013 Kassel will Tradition und Moderne bieten

Mit den Worten "Jetzt gehts los!" hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag den Hessentag in Kassel eröffnet.

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Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD, von links), das Hessentagspaar Tobias Krechel und Alexandra Berge, Ursula Bouffier und Volker Bouffier (CDU), Hessens Ministerpräsident, eröffnen winkend den Hessentag. Das 53. Landesfest dauert bis zum 23. Juni. Fotos: Uwe Zucchi

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. Bis zum 23. Juni werden unter dem Motto „In Hessen. Ganz oben.“ bis zu 1,5 Millionen Besucher in der nordhessischen Stadt erwartet. Insgesamt sollen mehr als 1000 Veranstaltungen über die Bühne gehen. „Die Kasseler leben diesen Hessentag“, sagte Bouffier.

Der Hessentag gilt als das größte deutsche Landesfest. Erstmals seit 1964 richtet wieder Kassel das Fest aus. Die Stadt hatte Ende 2011 den Zuschlag bekommen, nachdem die Nachbarstadt Vellmar wegen finanzieller Bedenken auf die Ausrichtung verzichtet hatte. Kassel erwartet durch den Hessentag ein Minus von rund fünf Millionen Euro, erhält aber Zuschüsse vom Land für Infrastrukturprojekte in Höhe von 5,5 Millionen Euro.

Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) betonte, er freue sich auf einen fröhlichen, spannenden und erlebnisreichen Hessentag. „Um dieses Fest der Begegnungen, das Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbindet, werden wir von vielen beneidet.“

Zu den Höhepunkten des Hessentages zählen die Konzerte von Unheilig, Peter Maffay und den Ärzten. Bereits ausverkauft sind die Auftritte der Toten Hosen und der Rockband 3 Doors Down. Auch für die „Just ­White“-Party am Samstag in einer Woche (22. Juni) sind keine Karten mehr zu haben.

Außer Konzerten gibt es eine Straße der Bildung und Wissenschaft, ein Sportprogramm, ein Kinderland und die traditionelle Hessentagsstraße mit rund 250 Ständen. Zum Abschluss zieht am Sonntag (23. Juni) der große Festzug durch die Kasseler Innenstadt. „Für jeden und jede ist etwas dabei“, sagte Hilgen.

Wenige Stunden vor dem offiziellen Startschuss für das Landesfest war am Freitag die Hessentagsstraße in Kassel eröffnet worden. Schon am Vormittag klang laute Musik durch die Innenstadt, viele Standbetreiber waren noch mit letzten Vorbereitungen und Aufbauarbeiten beschäftigt.

Die Meile mit rund 250 Ständen gehört zu den Hauptanziehungspunkten für die Hessentags-Besucher. Zu sehen sind dort unter anderem ein Umwelthaus, ein „Platz des Tourismus“ und natürlich Gastronomie-Stände mit Kaffee, Kuchen und der nordhessischen Spezialität Ahle Worscht.(dpa)

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