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Kai Klose: Ergebnis von Urwahl keine Richtungswahl

Parteien Kai Klose: Ergebnis von Urwahl keine Richtungswahl

Für Hessens Grünen-Chef Kai Klose ist durch die Wahl von Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt als Spitzenkanidaten für die Bundestagswahl keine Vorentscheidung für mögliche Bündnisse im Bund gefallen.

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Kai Klose, Vorsitzender der hessischen Grünen.

Quelle: Bernd Thissen/Archiv

Wiesbaden. "Es ging bei der Urwahl nicht um eine politische Richtungsentscheidung, es war eine reine Personenwahl", sagte Klose am Mittwoch in Wiesbaden. "Wir lenken als eigenständige Partei auf die Bundestagswahl hin."

Özdemir und Göring-Eckardt werden dem Realo-Flügel der Partei zugerechnet. In der Regel achten die Grünen darauf, einen Ausgleich zwischen Parteilinken und Realos zu schaffen. Durch die Urwahl hätten beide noch mehr die Verantwortung, die gesamte Partei mitzunehmen, betonte der Landesvorsitzende. In Hessen bilden die Grünen zusammen mit der CDU eine Regierung.

Klose begrüßte das Verfahren der Urwahl. Damit hätten die Grünen ein basisdemokratisches Instrument wiederbelebt. Das habe auch zu einem messbaren Mitgliederzuwachs geführt. Die Beteiligung bei der Urwahl habe bundesweit wie auch in Hessen bei rund 59 Prozent gelegen, sagte der Landesvorsitzende.

dpa

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