Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
K+S darf bis Ende November Abwasser in Boden verpressen

Bergbau K+S darf bis Ende November Abwasser in Boden verpressen

Der Kali-Konzern K+S darf bis Ende November Salzabwässer in der Werra-Region in den Boden verpressen. Das Regierungspräsidium Kassel bestätigte am Freitag nach einer umfassenden neuen Untersuchung eine seit 2011 geltende Erlaubnis.

Voriger Artikel
Bundesfinanzminister Schäuble erhält Point-Alpha-Preis 2015
Nächster Artikel
Ostermarschierer prangern Kriege und Rüstungsexporte an

Regierungspräsidium Kassel entscheidet über Salzabwässer.

Quelle: U. Zucchi/Archiv

Kassel. Dabei geht es um die Entsorgung von Millionen Kubikmetern Lauge im Untergrund. Das Abwasser fällt bei der Gewinnung von Kali-Salzen an.

Die Versenkerlaubnis war von Kritikern und Umweltverbänden infrage gestellt worden, nachdem ein Gutachten des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) vom Juli 2014 bekanntgeworden war. Darin wird eine Gefahr für Trink- und Heilwasserbrunnen durch die Lauge nicht ausgeschlossen. Eine akute Gefährdung des Trinkwassers gibt es demnach aber nicht. Das geht auch aus den neuen Untersuchungen hervor, die das Regierungspräsidium für seine Entscheidung herangezogen hatte.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr