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Justiz stockt auf

Justiz Justiz stockt auf

Mit einem neuen Haus des Jugendrechts und 24 zusätzlichen Staatsanwälten reagiert die schwarz-grüne Landesregierung auf die steigende Zahl der Ermittlungsverfahren in Hessen.

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Die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

Quelle: Andreas Arnold/ Archiv

Frankfurt/Main. Mehr als 370 000 Verfahren seien 2015 eingegangen. Dies seien drei Prozent mehr als im Vorjahr, sagte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Montag in Frankfurt.

Für das dritte Haus des Jugendrechts in Frankfurt seien im Haushalt 2017 zwei der 24 neuen Staatsanwaltschaftsstellen vorgesehen, außerdem gebe es eine Zusage der Stadt. Derzeit werde nach einem geeigneten Haus im Südosten Ausschau gehalten. In den Häusern des Jugendrechts arbeiten Polizei, Staatsanwälte, Jugendgerichtshilfe und Täter-Opfer-Ausgleich unter einem Dach, um Verfahren zu beschleunigen und die Prävention zu stärken.

Kühne-Hörmann hatte bereits angekündigt, dass die Justiz im neuen Jahr insgesamt 250 neue Stellen bekommt und 184 andere doch nicht streichen muss. Darunter sind auch 49 zusätzliche Richter.

dpa

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