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Jörg-Uwe Hahn verteidigt Islam-Unterricht mit Ditib

Schulen Jörg-Uwe Hahn verteidigt Islam-Unterricht mit Ditib

Der frühere Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat die Zusammenarbeit Hessens mit dem Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht verteidigt.

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Jörg-Uwe Hahn (FDP).

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. "Es war kein Fehler, nicht zur damaligen Zeit und auch aus heutiger Sicht nicht", sagte Hahn der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag). Die damalige CDU/FDP-Koalition habe sich gut beraten lassen. Die Beteiligung des Türkei-nahen Verbandes Ditib am Islamunterricht war in die Kritik geraten, nachdem sich Ditib mit scharfen Worten über Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geäußert hatte.

Hahn sagte, er erwarte "entsprechende Begutachtungen, aktuelle Schulbesuche bis hin zu Gesprächen mit den Lehrerinnen und Lehrern durch die hessische Schulaufsicht", ob sich die Lehrenden im Rahmen des Grundgesetzes bewegen. Er habe nicht von einem einzigen gegenteiligen Fall gehört. Neben Ditib beteiligt sich die Religionsgemeinschaft Ahmadiyyah an dem Unterricht, weitere wären wünschenswert, sagte Hahn: "Ich würde mir wünschen, dass die Pluralität, die ja erkennbar im Islam vorhanden ist, bei den Anbietern von Religionsunterricht deutlich wird."

dpa

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