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Jagdstopp für Rebhuhn: Ministerin unterschreibt Verordnung

Umwelt Jagdstopp für Rebhuhn: Ministerin unterschreibt Verordnung

In Hessen dürfen Rebhühner in den kommenden vier Jahren nicht mehr gejagt werden. Dann soll überprüft werden, ob die Bestände ausreichend für eine künftige Bejagung sind.

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Ein Jäger geht zusammen mit seinem Hund durch einen Wald bei Gensingen.

Quelle: F. v. Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Diese Regelung ist Teil der neuen Jagdverordnung, die Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) unterschrieben hat. Für Mauswiesel, Hermelin, Iltis und Baummarder gilt künftig ein generelles Jagdverbot. Entgegen ihrer ursprünglichen Absicht lässt Hinz aber die Jagd auf Graugänse weiter zu - von Anfang August bis Ende Oktober.

Die Verordnung werde Anfang 2016 in Kraft treten, teilte Hinz am Freitag mit. Sie enthalte an die Wildbiologie angepasste Jagdzeiten. "In Hessen wurde der Tierschutz bei der Jagd aufgewertet, und gefährdete Wildtiere erfahren einen deutlich besseren Schutz", sagte Hinz. Gegen den ursprünglichen Entwurf der Ministerin hatten Naturschutzverbände und Jäger in einer Landtagsanhörung Einwände vorgebracht, Jäger hatten dagegen demonstriert.

dpa

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