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Internet-Knotenpunkt in Frankfurt: Minister zu Besuch

Regierung Internet-Knotenpunkt in Frankfurt: Minister zu Besuch

Schnelles Internet wird nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) als Standortfaktor immer wichtiger. Das gelte auch mit Blick auf das Brexit-Votum und mögliche Stellenverlagerungen etwa bei Großbanken in Richtung Rhein-Main-Gebiet, sagte Al-Wazir am Montag bei einem Besuch des weltgrößten Internetknotens in Frankfurt.

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Tarek Al-Wazir.

Quelle: Andreas Arnold

Frankfurt/Main. "Angesichts der Geschwindigkeit der Entwicklung in diesem Bereich müssen wir uns anstrengen, dass wir vorne bleiben", sagte der Minister.

40 Prozent der großen Rechenzentren in Deutschland befänden sich im Rhein-Main-Gebiet. Sie seien auch ein wichtiger Arbeitgeber, in Hessen seien 35 000 Menschen in der Branche beschäftigt. Entscheidend sei die Frage der Energieeffizienz, denn die Computer verbrauchten immense Strommengen. Spätestens kommendes Jahr werden sie laut Al-Wazir in Frankfurt den Flughafen als größten Stromverbraucher abgelöst haben.

Al-Wazir besuchte den Internetknoten mit Hauptstandort im Frankfurter Osten während seiner Sommerreise zum Thema Digitalisierung. Betreiber ist die Firma DE-CIX, eine Tochter des Verbands der Internetwirtschaft (eco). Ihren Angaben zufolge hat der Knoten den höchsten Datendurchsatz weltweit, ein Großteil des deutschen Internetverkehrs läuft hier hindurch.

dpa

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