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Internationaler Suchdienst plant neues Archivgebäude

Geschichte Internationaler Suchdienst plant neues Archivgebäude

Der Internationale Suchdienst (ITS) im nordhessischen Bad Arolsen will sein Archiv in einem neuen Gebäude bündeln. Derzeit ist es auf drei Standorte verteilt. Möglich sei unter anderem ein Neubau oder aber die Erweiterung des bestehenden Gebäudes, sagte ITS-Direktorin Rebecca Boehling.

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In dem Archiv befinden sich 30 Millionen Dokumente.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Bad Arolsen. "Es gibt ein Erkundungsverfahren."

Allerdings seien nicht alle Gebäude für ein solches Archiv nutzbar. Undenkbar sind für sie zum Beispiel alte Kasernen oder Häuser der nationalsozialistischen Waffen-SS. "Da würden wir nicht hingehen wollen." Die Vereinigung des Archivs auf einen Standort gehört zu den Aufgaben des neuen Archivleiters Christian Groh, der Anfang April seinen Job angetreten hat.

Der Internationale Suchdienst ist eine der wichtigsten Aufklärungsstellen für Familien von Nazi-Opfern und wandelt sich derzeit in ein "Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung". In den 30 Millionen Dokumenten finden sich Unterlagen zu verfolgten Menschen in Konzentrationslagern und Ghettos, zur Zwangsarbeit und zur Situation der Überlebenden, darunter auch Informationen über Anne Frank, Willy Brandt oder eine Kopie von "Schindlers Liste".

dpa

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